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Artikel: Zu heiß. Zu oft. Zu gründlich. Was Deine Haut im Bad wirklich stresst

Seife, Bürste und Naturschwamm auf einem hellen Handtuch

Zu heiß. Zu oft. Zu gründlich. Was Deine Haut im Bad wirklich stresst

Frau Angelika Varga – PureRev Gesundheitsmagazin

Du duschst gründlich, reinigst Dein Gesicht und meinst es mit Deiner Haut nur gut. Trotzdem spannt sie, fühlt sich trocken an oder reagiert gereizt. Dann lohnt sich ein Blick auf die Handgriffe, die jeden Tag ganz selbstverständlich passieren.

Eine lange, heiße Dusche. Noch eine Reinigungsrunde. Kräftiges Trockenrubbeln. Was sich besonders sauber anfühlt, ist nicht automatisch die beste Pflege. Gerade trockene Haut braucht eine Routine, die Schmutz entfernt und ihre Schutzfunktion respektiert.

Wenn die Dusche zum täglichen Belastungstest wird

Heißes Wasser und langes Duschen können trockene Haut zusätzlich strapazieren. Der angenehm warme Moment endet dann mit einem Spannungsgefühl, das Du später wieder eincremen möchtest.

Stelle das Wasser warm statt heiß ein und halte die Dusche kurz. Bei trockener Haut sind fünf bis zehn Minuten eine sinnvolle Orientierung. Verwende einen milden Reiniger gezielt dort, wo Du ihn brauchst. Viel Schaum ist kein Qualitätsmerkmal.

Nachreinigen, schrubben, rubbeln: irgendwann reicht es

Du musst Dein Gesicht nicht so lange bearbeiten, bis es quietscht. Ein sanfter Reiniger und vorsichtige Handgriffe sind für trockene Haut die bessere Ausgangsbasis als kräftiges Schrubben.

Auch beim Abtrocknen zählt die Technik: Tupfe die Haut mit einem sauberen Handtuch vorsichtig ab. Trage anschließend eine passende Feuchtigkeitspflege auf die noch leicht feuchte Haut auf.

Das Ziel ist eine saubere Haut, die sich danach angenehm anfühlt. Brennen oder anhaltende Rötungen sind kein Zeichen dafür, dass die Reinigung besonders gut gewirkt hat.

Hände waschen und danach die Pflege vergessen

Händehygiene bleibt wichtig. Die Lösung für trockene Hände ist deshalb nicht, notwendiges Waschen oder Desinfizieren wegzulassen.

Ergänze stattdessen die Pflege: Creme die Hände nach dem Waschen ein. Wenn Wasser und Seife nicht verfügbar sind, kann ein geeignetes Handdesinfektionsmittel sinnvoll sein. Lass es vollständig trocknen, bevor Du die Handcreme aufträgst. Eine kleine Tube neben dem Waschbecken macht aus einem guten Vorsatz einen festen Handgriff.

Frau trägt vor einem Spiegel Pflege auf das Gesicht auf
Symbolbild. Foto: Kaboompics / Pexels.

Make-up teilen: persönlich bleibt persönlich

Die Mascara der Freundin, der Lippenstift zum schnellen Nachziehen, ein gemeinsam benutzter Pinsel: Solche Kleinigkeiten wirken harmlos. Doch über Kosmetik und Applikatoren können Keime weitergegeben werden.

Behalte Produkte, die direkt mit Haut, Lippen oder Wimpern in Kontakt kommen, für Dich. Verschließe sie nach dem Gebrauch und bewahre sie sauber und trocken auf.

Pinsel benutzen, aber ihre Reinigung aufschieben

In Make-up-Pinseln sammeln sich Produktreste, Hautfett und Schmutz. Ungepflegte Pinsel können Hautreizungen und Infektionen begünstigen. Plane ihre Reinigung deshalb fest ein: etwa alle sieben bis zehn Tage.

Spüle die Pinselspitzen mit lauwarmem Wasser aus, reinige sie mit einem geeigneten milden Shampoo und spüle nach, bis das Wasser klar bleibt. Anschließend ausdrücken und liegend trocknen lassen. Make-up-Schwämmchen sollten nach jeder Verwendung gereinigt werden.

Alte Kosmetik aufbrauchen, obwohl sie sich verändert hat

Wenn eine Mascara klumpt, eine Creme ungewöhnlich riecht oder sich die Konsistenz deutlich verändert, ist Aufbrauchen keine gute Sparmaßnahme. Beachte Haltbarkeitsangaben und die Verwendungsdauer nach dem Öffnen.

Ein einfaches Öffnungsdatum auf der Verpackung spart später das Rätselraten. Das gilt auch für Produkte, die Du nur gelegentlich verwendest.

Eine Pflegeroutine braucht passende Produkte

Für Deine regelmäßige Gesichtspflege verbindet PureRev® Hydra Creme Aloe Vera, Glycerin und Sheabutter mit Niacinamid und Vitamin E. Die Rezeptur enthält außerdem Retinol und Parfum. Entscheidend ist deshalb, dass die Zusammensetzung zu Deiner Haut und ihrer Verträglichkeit passt.

Wenn Deine Haut bereits stark gereizt ist oder auf Duftstoffe reagiert, ist eine individuell abgestimmte, duftstofffreie Pflege sinnvoll. Bleiben Trockenheit, Juckreiz oder Rötungen bestehen, lass die Ursache dermatologisch abklären.

Der stärkste Pflegeschritt ist manchmal eine bessere Gewohnheit

Du brauchst keinen Badezimmerschrank voller neuer Produkte, um Deine Routine zu verbessern. Beginne bei der Wassertemperatur, beim Abtrocknen und bei den Dingen, die täglich Deine Haut berühren.

Kurz duschen. Sanft reinigen. Saubere Werkzeuge verwenden. Passend pflegen. Diese Handgriffe verdienen einen festen Platz in Deinem Alltag.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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