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Artikel: 21 Gewohnheiten, die viele Frauen falsch machen 👀

Frau bei der Hautpflege vor einem Spiegel – bewusste Alltagsroutine ab 40
Wechseljahre

21 Gewohnheiten, die viele Frauen falsch machen 👀

Frau Angelika Varga – PureRev Gesundheitsmagazin

Du hast die Augen kaum geöffnet, da liegt das Handy schon in Deiner Hand. Im Badezimmer folgt ein vertrauter Handgriff auf den nächsten. Und abends räumst Du noch schnell etwas weg, obwohl Du Dich längst nach einer Pause sehnst.

Viele Dinge machen wir einfach automatisch. Seit Jahren. Ohne jemals zu hinterfragen, ob sie unserem Körper eigentlich guttun.

Gerade in den Wechseljahren reagieren Haut, Haare, Schleimhäute, Schlaf und Nervensystem oft empfindlicher als früher.

Währenddessen geht der Alltag weiter. Wir arbeiten, organisieren, kümmern uns und sind in Gedanken häufig schon bei den nächsten drei Aufgaben. Was früher selbstverständlich war, darf dabei gelegentlich einen neuen Blick bekommen.

Und manchmal machen kleine Gewohnheiten tatsächlich einen größeren Unterschied als gedacht. Nicht perfekt. Nicht kompliziert. Einfach bewusster. 😌

Vielleicht lächelst Du bei einigen dieser Punkte. Bei anderen denkst Du: „Stimmt. Das mache ich auch.“ Nimm Dir einen Moment zum Wiedererkennen – und entscheide selbst, welche kleine Veränderung zu Deinem Leben passen könnte.

Die Routine im Badezimmer: vertraut bis zum letzten Handgriff

1. 🪥 Zu viel Zahnpasta benutzen

Die Tube ist schon in Deiner Hand, der Handgriff vertraut, und fast von selbst landet ein langer Streifen auf der Bürste. Erstaunlich, wie viele Dinge wir im Badezimmer erledigen, ohne noch darüber nachzudenken. Ein Blick auf die Anwendungshinweise Deiner Zahnpasta kann ein guter Anlass sein, diese kleine Routine bewusster zu gestalten.

2. 🌸 Mundspülung direkt nach dem Putzen

Zahnbürste, ausspülen, Mundspülung: Die Reihenfolge steht seit Jahren fest. Vielleicht weißt Du gar nicht mehr, wann sie entstanden ist. Schau Dir gelegentlich an, wie Deine Produkte angewendet werden sollen – auch bei Dingen, die Du vermeintlich längst kennst.

3. 🚿 Shampoo in die Spitzen statt auf die Kopfhaut

Unter der Dusche bekommen die Haarlängen schnell die meiste Aufmerksamkeit. Dort siehst Du trockene Stellen und spürst die Knoten. Trenne gedanklich das Waschen von der Pflege der Spitzen und verwende die jeweiligen Produkte so, wie sie vorgesehen sind.

4. 🪮 Nasse Haare bürsten

Du möchtest längst los, aber ein paar Knoten müssen noch weg. Im Zeitdruck wird aus vorsichtigem Entwirren schnell kräftiges Ziehen. Gib Dir für diesen Schritt etwas Luft und arbeite geduldig, statt Dich morgens schon über Deine Haare zu ärgern.

5. 🚿 Zu heiß duschen

An einem kühlen Morgen ist die Versuchung groß, den Regler noch ein Stück weiterzudrehen. Aus angenehm warm wird dabei manchmal eine Temperatur, die Du eher aushältst, als wirklich genießt. Achte darauf, wo für Dich die wohltuende Grenze liegt.

6. 🛏️ Mit Make-up schlafen

„Heute ausnahmsweise.“ Ein vertrauter Gedanke nach einem langen Tag. Vielleicht hilft Dir ein anderer Zeitpunkt: Reinige Dein Gesicht, bevor Du Dich auf das Sofa setzt und die Müdigkeit endgültig übernimmt. Eine einfache Abendroutine lässt sich leichter unterbringen als ein großes Pflegeprogramm.

Frau bei ihrer Gesichtspflege vor einem Spiegel
Foto: Kaboompics.com / Pexels. Symbolbild.

Wenn der Morgen beginnt, bevor Du bei Dir angekommen bist

7. 📱 Direkt nach dem Aufwachen ans Handy gehen

Eine Nachricht, eine Schlagzeile, ein kurzer Blick auf die Benachrichtigungen – und schon beginnt Dein Tag mit den Anliegen anderer Menschen. Behalte die ersten Minuten gelegentlich für Dich. Schau aus dem Fenster, strecke Dich oder genieße einen Moment, in dem noch niemand etwas von Dir möchte.

8. 🧴 Zu viele Hautpflegeprodukte gleichzeitig testen

Ein neues Serum, eine viel gelobte Creme, dazu eine Maske, die gerade überall auftaucht. Begeisterung kann den gesamten Badezimmerschrank auf einmal verändern. Gib einer Neuanschaffung ihren eigenen Platz und etwas Zeit, damit Du Deine Erfahrungen mit ihr überhaupt wahrnehmen kannst.

9. 👖 Zu enge Kleidung ständig tragen

Morgens ziehst Du die Hose an, nachmittags freust Du Dich schon darauf, sie wieder aufzuknöpfen. Beim nächsten Anprobieren gehören Hinsetzen, Bücken und ein paar natürliche Bewegungen ruhig dazu. Sie verraten Dir, wie sich das Kleidungsstück in Deinem wirklichen Alltag anfühlt.

10. 💧 Zu wenig trinken und Müdigkeit mit Kaffee verwechseln

An den nächsten Kaffee denkst Du oft früher als an das Wasserglas, das seit Stunden unberührt auf dem Tisch steht. Stelle Dein Getränk dorthin, wo Du es tatsächlich bemerkst. Und nutze die Kaffeepause auch für die Frage, was Du gerade brauchst: etwas zu trinken, etwas zu essen oder ein paar Minuten ohne Aufgabe.

11. 🧐 Vergrößerungsspiegel täglich benutzen

→ ok, das bin ICH 😂

Du wolltest nur nach einem einzelnen Härchen sehen, und plötzlich steht Dein ganzes Gesicht unter Beobachtung. Kommt Dir das bekannt vor? Tritt gelegentlich einen Schritt zurück und sieh wieder das ganze Gesicht – mit seinen Geschichten, seinen Lachmomenten und seinem vertrauten Ausdruck.

Die kleinen Gewohnheiten rund ums Abschalten

12. 🍷 Alkohol nutzen „zum Runterkommen“

Der Feierabend lässt sich leicht an einen einzigen Handgriff knüpfen. Halte Dir auch andere Möglichkeiten offen: Deine Lieblingsmusik, ein paar ruhige Minuten auf dem Balkon, ein Gespräch oder einen kleinen Spaziergang. So kannst Du wählen, wie Du den Tag ausklingen lässt.

13. 🛁 Super heiß baden „zum Entspannen“

Ein Bad kann ein wunderbarer Moment für Dich sein. Richte ihn so ein, dass Du Dich wohlfühlst: mit einer angenehmen Wassertemperatur, einem weichen Handtuch und dem seltenen Luxus, währenddessen nichts erledigen zu müssen.

14. 💄 Alte Kosmetik jahrelang behalten

Der Lippenstift für besondere Anlässe. Der fast vergessene Lidschatten. Die Creme, in der noch ein kleiner Rest steckt. In unseren Schubladen sammeln sich erstaunlich viele Geschichten. Schau beim nächsten Aussortieren auch auf die Angaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen.

15. 🍫 Zu lange nichts essen und dann komplett eskalieren

Vormittags war keine Zeit, nachmittags kam etwas dazwischen, und abends würdest Du am liebsten alles gleichzeitig essen. Plane Deine eigenen Mahlzeiten in volle Tage mit ein. Sie dürfen einen ebenso konkreten Platz bekommen wie die Termine, die Du für andere Menschen zuverlässig freihältst.

16. 💨 Haare maximal heiß föhnen

Das Ziel ist meistens schlicht: endlich fertig werden. Die heißeste Einstellung wird dabei schnell zur Gewohnheit. Nimm Dir an einem weniger hektischen Morgen etwas Zeit und finde heraus, mit welcher Einstellung Du angenehm und geduldig arbeiten kannst.

Frauen mit Lockenwicklern an einem hellen Fenster
Foto: Anastasia Shuraeva / Pexels. Symbolbild.

Fünf weitere Dinge, in denen Du Dich vielleicht wiedererkennst

17. 🖌️ Make-up-Pinsel benutzen, aber fast nie reinigen

Deine Gesichtspflege hat ihren festen Ablauf, die Reinigung der Pinsel rutscht dagegen immer wieder auf morgen. Verbinde sie mit einem Zeitpunkt, den Du Dir gut merken kannst. Dann wird daraus ein überschaubarer Bestandteil Deiner Routine.

18. 🧴 Das Gesicht eincremen und Hals und Dekolleté vergessen

Die sorgfältige Bewegung endet oft genau an der Kinnlinie. Wenn Dein Pflegeprodukt auch für Hals und Dekolleté geeignet ist, dürfen diese Bereiche dieselbe Aufmerksamkeit bekommen. Dein morgendlicher Pflegemoment muss nicht am Gesicht aufhören.

19. 🎀 Die Haare jeden Tag zum gleichen straffen Zopf binden

Schnell, praktisch, bewährt: Der Zopf sitzt, bevor Du richtig darüber nachgedacht hast. Manchmal bemerkst Du erst später, wie fest das Haargummi gebunden ist. Probiere gelegentlich eine lockerere Frisur oder eine andere Lösung und achte darauf, womit Du Dich wohlfühlst.

20. 👠 Unbequeme Schuhe tragen, nur weil sie schön aussehen

Vor dem Spiegel sehen sie großartig aus, ein paar Stunden später denkst Du bei jedem Schritt an sie. Nimm Dir beim Schuhkauf auch Zeit zum Gehen. Ein Lieblingspaar darf dadurch besonders sein, dass Du Deinen Tag gern darin verbringst.

21. ☕ Sich erst eine Pause gönnen, wenn wirklich alles erledigt ist

Ein Teller, eine Nachricht, eine Kleinigkeit, die schnell noch erledigt werden kann: Irgendetwas bleibt immer. Wenn Deine Pause erst beginnen darf, sobald alles fertig ist, wartet sie leicht bis zum Abend. Ein kurzer Moment für Dich darf mitten im Tag stattfinden, während ein paar Dinge noch offen sind.

Bei welchem Punkt hast Du Dich wiedererkannt?

Vielleicht waren es die Make-up-Pinsel. Vielleicht die schönen, unbequemen Schuhe. Oder die Pause, die Du schon seit Tagen auf später verschiebst.

Du musst heute Abend weder das Badezimmer neu sortieren noch morgen Deinen Kleiderschrank austauschen oder ab Montag einen völlig neuen Tagesplan einhalten. Such Dir eine Kleinigkeit aus, die Du gern verändern möchtest. Etwas, das Deinen Morgen angenehmer, Deinen Abend ruhiger oder Deinen Tag ein Stück mehr zu Deinem eigenen macht.

Auch jenseits der 40 darfst Du neue Gewohnheiten entwickeln. Du darfst vertraute Abläufe loslassen und zugleich alles behalten, was Dir Freude macht. Manches braucht dafür nur einen kleinen Handgriff. Anderes beginnt mit dem Entschluss, Deine eigenen Bedürfnisse im Tagesplan nicht länger zu übergehen.

Ein kleiner Anfang, der wirklich in Deinen Alltag passt

Wähle einen konkreten Moment: das Wasserglas neben der Tastatur, die Gesichtspflege vor dem Sofa oder zehn Minuten Pause, bevor Du den nächsten Haushaltsschritt beginnst. Je klarer der Moment ist, desto weniger musst Du im vollen Alltag darüber nachdenken.

Frag Dich nach einer Weile: Fühlt sich diese Veränderung für mich angenehm an? Passt sie zu meinem Tagesablauf? Du darfst Deine Lösung anpassen, bis sie zu Dir gehört.

Du gehörst hierher – Wissen, das entlastet. Wirkung, der Du vertrauen kannst. Wärme, in der Du Dich gehalten fühlst. Glow, der zeigt, wer Du heute bist. ✨

👉 Welche dieser Dinge machst Du auch?

Teile das am besten gleich mit jemandem, der das unbedingt lesen muss!

Fragen aus der PureRev Magazin-Redaktion

Muss ich gleich mehrere Gewohnheiten verändern?

Du kannst mit einem einzigen, klar umrissenen Schritt beginnen. Wähle etwas, das sich in Deinem tatsächlichen Tagesablauf gut unterbringen lässt.

Wie finde ich heraus, welche Routine ich behalten möchte?

Achte darauf, welche Handgriffe Dir Freude machen und welche Du nur aus Gewohnheit fortsetzt. Das kann Dir helfen, Deinen Alltag bewusster nach Deinen eigenen Bedürfnissen zu gestalten.

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